






Anforderung:
Die Bauherren zogen mit zwei kleinen Kinder in das Haus und wollten sich anfangs keine teuren Möbel anschaffen. Ihr langgezogenes Wohnzimmer wurde also mit dem Nötigsten ausgestattet und war zweckmäßig funktional. Die Atmosphäre im eigentlich schönsten und hellsten Raum des Hauses war unruhig und wenig einladend. Sie wünschten sich einen Ort, in dem gemeinsam gegessen werden kann, in dem die Tochter Klavier musizieren kann und einen Ort, in dem man gemütlich ein Buch lesen oder Fernsehen kann. Der ursprüngliche Lehmputz war mit Acrylfarbe übermalt worden, was den Nutzen des Lehmputzes zunichte machte und sowohl Akustik als auch Auge leiden ließ.
Umsetzung:
Als erstes haben wir den Lehmputz in seiner Funktion wiederhergestellt und die Wand mit angenehm natürlichen Lehmfarben versehen. Um den vielen Stauraum weiterhin zu gewährleisten, entwarf ich eine Wohnwand und ein Regalsystem um dem Klavier herum. Verschiedenste Gegenstände und Utensilien sowie Bücher fanden so ihren Platz. Das Einsetzen von LEDs im der Wohnwand verschafft dem Ganzen Bewegung und Struktur und dient beim Fernsehen oder Musikhören als indirektes Stimmungslicht.
Der runde Erker wurde mit Bank und Tisch versehen. An der decke über dem Tisch wurde eine abgehängte Gipsdecke eingezogen, um die Belichtung des Esstischs zu gewährleisten.
Um die verschiedenen Zonen und Nutzungen optisch voneinander abzutrennen, verhalfen wir uns einer Holzlattung, welche nicht nur vertikal, sondern auch in der Horizontalen dem Raum Struktur und Behaglichkeit verleiht.
vorher



